Freunde des Mittelalters
  Mühlen im Jammertal
 

Nachfolgenden Text sowie Bilder dürfen wir mit der freundlichen Genehmigung von Herrn Ortsbürgermeister Herrbert Eckhardt veröffentlichen.

Wer noch mehr über diese schöne Gegend erfahren möchte kann dies auf der Homepage der Gemeinde Kördorf tun. HP: http://www.gemeinde-koerdorf.de

Mühlen im Jammertal



Vom Wasser des Dörsbaches wurden einst die Räder von 25 Mühlen im Form von Mahl-, Schäl-, Öl-, Schneid-, Schleif-, Papier-, Braunstein-, Trass- und Gipsmühlen, einer Hanfreibe, einer Flachsschwinge sowie von Pochwerken und Blasebälgen in Eisenhütten angetrieben. Zusammen mit seinen bedeutendsten Zuflüssen, dem Ackerbach, Fischbach und Hasenbach lieferte der Dörsbach die Energie für 40 Wassertriebwerke, von denen keines mehr seinem ursprünglichen Zweck, menschliche Arbeitskraft durch Wasserkraft zu ersetzen, dient.


Unter allen Mühlenwerken waren die zur Verarbeitung von Getreidekörnern am häufigsten vertreten, am Dörsbach allein in 23 der 25 Betriebe. Nach Anzahl und Bedeutung folgten ihnen die 11 Ölmühlen, die seltener separat, häufiger in Verbindung mit Mahlmühlen existierten. Auch die übrigen Mühleneinrichtungen zum Schneiden, Stampfen, Schleifen oder Reiben bestanden vorwiegend in Kombination mit andern Mühlenarten.

3. Die Jammertalsmühle

Selten wurde eine Mühle nach dem Bach benannt, der ihr die Energie zum Antrieb der Mühlenräder lieferte. Auch die Namensgebung nach dem Tal, in dem ein Mühlengraben lag, war nicht üblich. Zu den wenigen Ausnahmen gehörte die „Mühle im Jammertal“, die schon bald nach ihrer Erbauung „Jammertalsmühle“ hieß. Der bedeutungsschwere Name des Tales prägte das Schicksal dieser Mühle. Sie fiel nicht nur 1854 einem Feuer, sondern nach ihrem Wiederaufbau auch dem Verfall etwa 30 Jahre später zum Opfer. 1732 von Johannes Caron erbaut, liegt sie seit 120 Jahren wüst und menschenleer, sich selbst und der Natur überlassen, da.

Ihr Name aktivierte 2002 eine Rentnergruppe aus Kördorf, der Eroberung der Ruine durch Ranken, Sträucher, Bäume, Schutt und Geröll Einhalt zu gebieten. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass der Mühlenplatz zum Verweilen einlädt, wo sich jeder anhand einer Erläuterungstafel über die Geschichte und das Schicksal der Mühle informieren kann. Die Grundstücke zu beiden Seiten des Dörsbachs und somit auch die baulichen Überreste der Jammertalsmühle gehören dem Besitzer der Reifenmühle. Von ihm hat die Gemeinde Kördorf das Gelände gepachtet, Nutzungsrechte und Unterhaltungspflichten übernommen und somit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Freilegung und Restaurierung der Überreste durch die Kördorfer Rentnergruppe geschaffen.

Ganz anders als bei vielen Mühlen wurde der Name dieser Mahlstätte nie im Zuammenhang mit der Gemeinde Niedertiefenbach, in deren Gemarkung sie lag, genannt, sondern immer nur, und zwar als Einzige, nach dem Tal, dem geheimnis- und sagenumwitterten Jammertal. Im Laufe ihrer 150-jährigen Bestandszeit wechselten häufig die Besitzer, kein Beweis für einen profitablen Handwerksbetrieb. Das lag zum Teil an den Wegeverhältnissen und an der Konkurrenz durch die schon länger bestehenden Mühlen in oder bei Kördorf (3) und Niedertiefenbach (2) von wo die potentiellen Kunden stammten. Schließlich wird wohl auch die „späte Geburt“ der Jammertalsmühle, die als eine der Letzten ihrer Art am Dörsbach errichtet wurde, dazu beigetragen haben, weil sich die älteren Mühlen längst einen festen Kundenstamm gesichert hatten.

Einmal noch sah es 1876 nach einem Aufschwung aus, als nach dem Neubau des Backhauses (1870) das Wohnhaus mit der Mühle niedergelegt und 1876 neu aufgebaut wurde. Doch die Zeit des ersten Mühlensterbens hatte bereits begonnen, je ertragsschwächer die kleinen Bachmühlen waren, desto eher gingen sie „den Bach hinunter“, wurden stillgelegt und verlassen. So geschah es auch um 1885 mit der Jammertalsmühle. Der Platz blieb bis heute unbesiedelt und das zur Ruine herabgesunkene Gebäude unbeachtet, bis sich die erwähnte Rentnergruppe aus Kördorf des öden Geländes und des kaum noch sichtbaren Gemäuers annahm.

Zur Jammertalsmühle führt von Kördorf aus vom Gemarkungsdistrikt „Am Esch“ (über die Lindenstraße am Fichtenhof vorbei bis zum Waldrand) ein steiler Fahrweg durch den Wald zum Dörsbach. Wanderer können die Überreste der Mühle auch über den Lahnhöhenweg (Wanderstrecke entlang des Dörsbachs von Ergeshausen bis Obernhof) erreichen. Von Kördorf aus ist dieser Wanderweg über die Dörsbachstraße, über Neuwagenmühle oder ab Wanderparkplatz am Waldrand (Nähe Blockhaus) zu erreichen. Ein weiterer Zugang besteht für Wanderer über den „Huser Weg“ , der hinter dem Fichtenhof rechts abbiegt. An der Jammertalsmühle erwartet den Besucher auf der Kördorfer Seite eine Schutzhütte sowie eine Sitzgruppe zum Verweilen, die Überreste der Mühle mit Informationstafel sind über eine von der Rentnergruppe mit weiteren Helfern erbaute Brücke zugänglich.

3. Die Reifenmühle

a)Mahlmühle

Mit Freude haben sicher damals die Kördorfer die Nachricht aufgenommen, dass bald nach 1560 am „Dorst“ (Dorst, Dörst, Durst = alter Name des Dörsbaches) eine Mühle gebaut werden soll. Die Verwirklichung des Projektes befreit nämlich die Dorfbewohner davon, weiterhin in der etwa vier Kilometer entfernt gelegenen Breitenbacher (Linden-) Mühle bei Ergeshausen (Nr. 10) ihr Getreide mahlen lassen zu müssen.

Unter einem Wassergang verstand man früher nicht den Gang zum Wasser sondern des Wassers zum Betriebe einer sich bewegenden Mechanik, zum Beispiel von Hämmern oder Mahlwerken. 1564 wird von einem solchen Wassergang „auf der Dursten“ (Dörsbach) berichtet. Er gehört zu einem in diesem Jahr von dem Kördorfer Ehepaar Jost (Jodokus) und Gredt (Margarete) Fritges mit Genehmigung der Abtei Arnstein „in der Reiffwiese“ erbauten Mühlchen. Für die Benutzung des Bachwassers haben die Mühlenbesitzer dem Kloster ab 1568 jährlich ein Achtel Korn als Wasserlaufzins zu entrichten. Die von Arnstein ausgesprochene Genehmigung sowie die der Abtei zustehende Kornabgabe lassen darauf schließen, dass die Klosterherren gewisse Rechte an diesem Bachabschnitt besitzen.

Wegen Überschuldung müssen die Müllersleute bereits 1569 der Abtei die Mühle verkaufen, erhalten sie aber von dort pachtweise in Erbbestand. Aus dieser Zeit rührt die Bezeichnung „Arnsteinische Mühle“, während sie sonst nur nach ihrer Lage bzw. ihrer Zugehörigkeit zur Gemeinde als „Mühle auf der Durst“ (Dürst, Dörst) oder „Mühle zu Kördorff“ benannt wird. 1649 erfolgt eine zusätzliche Benennung. Nun heißt es „Mühle auf der Dörst, die Reiffenmühle.“ Sie ist 1652 wieder in Privatbesitz, als der Müller Georg Strack, Müller Göorg genannt, die „Arnsteinische Mühle“ dem Oberst Freiherr von Hohenfeldt verkauft.

Mehrfach hören die Besitzer der Reifenmühle auf Familiennamen, die auch Müllern anderer Mühlen eigen sind, darunter auch Philipp Adam Läutenbächer (Leidenbächer), der 1672 eine im 30-jährigen Krieg zerstörte Mühle am Rupbach (unterhalb von Bremberg) wieder aufbaut. Vier Jahre darauf errichtet er „einen guten Steinwurf“ bachabwärts in der Gemarkung Gutenacker eine Ölmühle, an die er im Jahr darauf (1705) eine Mahlmühle, die heutige Justus-Mühle (Mühlenbäckerei Fetter) anbaut. Auf diese Weise gelingt es dem begüterten Müller, auch seinem Sohn und seinem Schwiegersohn zur Selbständigkeit in einer eigner Mühle zu verhelfen. Bald nach 1710 kommt die Reifenmühle durch Einheirat in den Besitz des Johann Georg Schmidt. Mit diesem Familiennamen werden wir auch bei den beiden benachbarten Kördorfer Mühlen Bekanntschaft machen. Die Schmidts in der Reifenmühle bleiben bis zu deren Verkauf ihre Besitzer.

Seit Anfang des 18. Jahrhunderts befindet sich bei der Reifenmahlmühle auch eine separate Ölmühle. Trotz dieser Betriebserweiterung kommt es im Verlauf dieses Jahrhunderts zu Vermögenseinbußen infolge des Konkurrenzdrucks, indem im mittleren Dörsbachtal weitere Mühlen gebaut werden. Die vier in der Nähe entstandenen neuen Mahlmühlen haben erheblich weniger Abgaben zu leisten als die mit acht Maltern Roggen belastete Reifenmühle. Nach mehreren Beschwerden und Erlassgesuchen und einem Brandunglück 1774, wobei zum Glück das 1743 errichtete neue Mühlengebäude weitgehend verschont geblieben ist, wird von dem Landesherrn die Wasserpacht 1789 „aus Gnaden“ auf die Hälfte herabgesetzt. Existenzbedrohend für die kleinen Getreidemühlen, die nur über einen Mahlgang (Mühlsteinpaar) verfügen, sind sommerliche Unwetter. So hat z.B. 1832 und erneut 1852 ein Hagelschlag in der Gemeinde Kördorf, dem Ort, aus dem die meisten Kunden der Reifenmühle stammen, fast das gesamte Getreide auf den Feldern vernichtet. Die sich daraus ergebende Missernte versetzt den Müller in eine Notlage, wodurch er außer Stande gerät, die fällige Wasserlaufgebühr zu entrichten.

Um 1880 besteht das Mühlenanwesen aus sechs Gebäuden, darunter das ansprechende Fachwerkwohn- und Mühlenhaus, mehrere Ställe, eine Scheune und ein Backhaus. Aus dem Umstand, dass Heinrich Schmidt 1890 letztmalig Steuer für den Mühlenbetrieb entrichtet, kann auf die Arbeitseinstellung in diesem Gewerbezweig geschlossen werden. Die Landwirtschaft wird noch einige Jahrzehnte fortgesetzt, bis 1938 ein Frankfurter Landschaftsgestalter den gesamten Gebäudebestand übernimmt, restauriert und zu seinem zweiten Wohnsitz ausbaut.

Wanderer können sich am sorgfältig unterhaltenen Fachwerkensemble erfreuen. Die Reifenmühle ist von Kördorf aus über die Dörsbachstraße und einem bis zum Dörsbach geteerten Wirtschaftsweg zu erreichen. Vom Lahnhöhenweg (siehe Jammertalsmühle) aus ist die Reifenmühle sehr gut zu sehen.

b) Ölmühle

Die Mahlmühle „auf der Reifwiese“ besteht schon länger als 100 Jahre, als 1702 „auf der Dörst“ (Dörsbach) eine weitere Mühle erbaut wird, für die ab 1703 eine in Geld zu entrichtende Gebühr, der Wasserlaufzins, erhoben wird. Von dieser Mühle heißt es 1713, sie sei eine „Ohlenmühle“. Zunächst bilden - wenn auch gebäudemäßig getrennt - beide Mühlen eine Einheit an diesem Standort. Infolge der Teilung des elterlichen Vermögens erhält Georg Wilhelm Schmidt 1855 die Mahlmühle, während seinem Bruder Friedrich Philipp die Ölmühle zufällt. Zusätzlich zur Müllerei betreiben beide Landwirtschaft, denn 1867 besitzt der Mahlmüller außer dem Mühlenhaus, in dem er auch wohnt, noch eine Scheune und einen Stall. Der Ölmüller wohnt getrennt von seinem Ölmühlengebäude in einem separaten Wohnhaus. Auch er ist Eigentümer einer Scheune und eines Stalles, denn von der Ölmüllerei allein, die mit einer Betriebszeit von zwei Monaten jährlich veranschlagt ist, kann er seine Familie nicht ernähren. Im Kördorfer Grundbuch aus den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts sind die Gebäude und der Wasserlauf zu den beiden Mühlen eingetragen. Dabei handelt es sich um insgesamt acht Bauwerke unterschiedlicher Bestimmung (zum Wohnen, für Gewerbe und Landwirtschaft).

Es ist unwahrscheinlich, dass die Ölmühle das Ende des Jahrhunderts noch in Funktion erlebt, denn 1882 ist im Gebäudesteuerkataster diese Mühle nicht mehr ausgewiesen. Zudem hat der gesamte Mühlenkomplex mit Mahl- und Ölmühle in Heinrich Schmidt nur noch einen Besitzer, jedoch ohne die Berufsangabe „Müller“.

4. Die Neuwagenmühle

Im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts haben Mühlenneubauten am mittleren Dörsbach Konjunktur. Zwischen 1707 und 1723 werden allein fünf Mahlmühlen im Jammertal errichtet. Darunter ist auch eine zweite Mahlmühle bei Kördorf. David Thiel ist ihr Bauherr. Nach ihm wird die 1712 erbaute Mühle als „David-Thielen-Mühle“ bezeichnet. Auch unter dem Namen „Neue Kördorfer Mühl“ kommt sie vor. Ihr Standort befindet sich „am Waag“ (Waag, Woog = tiefe Stelle im Bach, wo das Wasser gestaut ist). Vermutlich führt dieser Sachverhalt zu dem spätestens ab 1770 gebräuchlichen Namen „Neuwagenmühle“. Unter Berücksichtigung der Lage des Mühlenplatzes am Waag erscheint die Deutung des Ausdrucks in Verbindung mit der Anlage eines zur Mühle führenden breiten Weges für (Pferde-)Wagen als zweifelhaft. 1719 heißt es nämlich, die neue Mühle zu Kördorf läge „am Waag“, und 1787 wird sie „neue Mühle an dem Waagen Weg“ genannt. Besitzer ist zu dieser Zeit Philipp Adam Hehn (Henn), der 1775 die Müllerstochter Elisabeth Katharina Neidhöfer aus der Christian-Neidhöfers- oder Neuwagen-Mühle geheiratet hat. Er sowie die Müller in der Reifen-, Kessel-, Dillenberger- und Brückenmühle bachaufwärts sind verpflichtet, „herrschaftliche Hunde“, d.h. Jagdhunde für den Landesherrn zu halten. Henn stammt aus der 1587 konzessionierten Hasenmühle im Diefenbach-(=Hasenbach-) Tal (Gemeinde Roth). Henns Name stand Pate hat für die volkstümliche und heute noch gebräuchliche Bezeichnung „Henne-Mühl“ (für die Neuwagenmühle) Pate gestanden.

Wie die allermeisten Mühlen am Dörs- und Hasenbach, so verfügt auch die Neuwagenmühle nur über einen Mahlgang zum Vermahlen des Getreides zu Mehl-, Back- und Futterschrot. Ende 1851 wandert der Müller Johann Christian Henn nach Amerkia aus. Seine Mühle tritt er für 3000 Gulden an den Landwirt Friedrich Schmidt III „aus dem armen Dorf Roth“ käuflich ab. Wie manch einer seiner Berufskollegen, so hat auch der neue Müller unter den Unbilden der Witterung zu leiden. Ein am 30. Juli 1862 über Kördorf niedergegangener Wolkenbruch, dessen Wasser durch einen Flutgraben genau auf die Mühle talwärts strömt, reißt des Müllers Scheune samt Heuvorräten, den Stall, den Fuhrwagen und mehrere Ackergeräte weg. Der Sturzbach führt Schlamm und Geröll mit sich; Schutt- und Dreckmassen lagern sich genau vor der Mühle ab und verhindern trotz der Hilfe, die von Bewohnern der Dörfer Kördorf und Roth geleistet wird, für mehrere Wochen den Mahlbetrieb. Den entstandenen Schaden beziffert der Müller auf 2000 Gulden; 1000 Gulden mehr hat er 11 Jahre zuvor für den Ankauf der Mühle bezahlt. Wegen des Unglücks werden ihm die sechs Malter Korn, die er als Wasserlaufzins schuldig ist, für das laufende Jahr erlassen. Der tiefe Flutgraben, der sich im Laufe der Jahrhunderte gebildet hat, ist heute deutlich als Erosion neben dem nach Kördorf führenden Weg bis Waldende zu erkennen. Der sogenannte „Mühlgraben“ ist anschließend ein kurzes Teilstück verrohrt und verläuft dann offen an der Pumpstation Kläranlage vorbei bis zum Wirtschaftsweg unterhalb desersten Kördorfer Hauses in der Dörsbachstraße.

Eine Möglichkeit, den Mischbetrieb Mühle und Landwirtschaft durch zusätzlichen Verdienst rentabler zu machen, ergibt sich 1921, als der Mühle eine Gastwirtschaft angegliedert wird, die sich über die Ortsgrenze hinaus - insbesondere nach dem Krieg - eines lebhaften Zuspruches erfreut. Trotz Erneuerung der Antriebstechnik 1951, wird Ende dieses Jahrzehnts der Mühlenbetrieb eingestellt. Nach dem Verkauf des gesamten Anwesens 1973, gibt es keinen Ausschank mehr, enden Tanz und Geselligkeit im - wie der Türsturz es ausweist - 1803 erbauten Mühlenhaus.

Die neuen Besitzer haben das drei Meter hohe Wasserrad durch ein Metallrad ersetzt, das die Mühle über einen Wechselstromgenerator mit Strom versorgt. Ein Hinweisschild am Zugang zum Mühlenhaus fordert die Wanderer dazu auf, sich bemerkbar zu machen, was besagt: Gäste sind willkommen.

Die Neuwagenmühle ist von Kördorf aus ebenfalls über die Dörsbachstraße und dem bis zum Dörsbach geteerten Wirtschaftsweg zu erreichen. Der Lahnhöhenweg (siehe Jammertalsmühle) führt direkt an der Mühle vorbei

Die Obermühle



 Der Lansgasthof Obermühle liegt an der Mündung des Hasenbachs im wild romantischen Jammertal genau in der Mitte der Wanderstrecke von dem Schlossstädtchen Katzenelnbogen und dem romantischen Winzerdörfchen Obernhof an der Lahn, wo das mittelalterliche Kloster Arnstein oberhalb der Mündung des Dörsbachs den Klosterberg säumt. Die Obermühle ist eine alte Mehlmühle, in der bis Mitte des 20. Jahrhunderts das Korn zu Mehl gemahlen wurde.

1958 wurde sie als Gaststätte umgebaut und bis 1977 als Pension mit Gasthaus von der Familie Braun geführt. 1995 kaufte Stefan Clos die Gaststätte und betreibt sie mit seiner Familie diese bis heute mit guter deutscher Küche. Neben der Gaststätte gibt es auch eine Ferien-wohnung, die auch gerne von Wnaderern und Wanderreitern genutzt wird. Neben der"Wirtschaft" mit rustikalem Biergarten, hat sich Familie Clos der Zucht von Shropshire-Schafen verschrieben, die  in den Weihnachtsbaumkulturen zum Beweiden eingesetzt werden.

Die Mittelühle

Die Mittelmühle liegt unterhalb der Obermühle im Jammertal. Direkt hinter der kleinen,  im Tal gelegenen, Brücke  geht es - noch vor der Obermühle - links (von Singhofen kommend) in den geschotterten Weg, der nach 400 m auf der Mittelmühle endet.

Familie Rudhof - lebt und arbeitet hier mit 4 Generationen. Sie betreibt neben einer Gaststätte auch noch einen Campingplatz

 

 

 

 
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